Hüttenfelds Schützen sagen das 34. Ostereierschießen ab

Gäste bekommen ihre Ostereier trotzdem und das kostenlos

Hüttenfeld, 12.3.2020

In der kommenden Woche wollten die Sportschützen der Sportgemeinde Hüttenfeld ihr traditionelles Ostereierschießen mit insgesamt 5 Schießtagen starten. Aus aktuellem Anlass haben sie sich jedoch entschieden, ihr 34. Ostereierschießen in diesem Jahr zum Schutz ihrer Gäste und aktiven Sportler abzusagen, da die Gesundheit für alle Beteiligten im Vordergrund steht. Trotzdem will man die Besucher der Vorjahre, die die Gelegenheit beim Ostereierschießen immer gerne genutzt haben, um ihren Bedarf an bunten Ostereiern in air-brush-Lackierung zu decken, nicht im Regen stehen lassen. Hüttenfelds Schützen wollen ihre treuen Teilnehmer zuverlässig versorgen. Daher können beim Abteilungsleiter der Schützenabteilung bis zum 5. April, dem Palmsonntag, Ostereier und Überraschungseier telefonisch unter der Rufnummer 06256 428 oder 0176 43678428 bestellt werden. Nach Bündelung der Wünsche wird die benötigte Menge beschafft und in der Woche vor Ostern von den Aktiven ins Haus geliefert. Nach Vereinbarung ist auch eine Abholung möglich. Wer trotzdem schießen möchte, kann dies im Rahmen des Nikolausschießens oder eines regulären Trainingsabends nachholen. Diese Aktion ist für all unsere bisherigen Teilnehmer kostenfrei. Wer möchte, kann natürlich gerne eine Spende zu Gunsten der Schützenjugend machen und dafür auf Wunsch auch eine Spendenquittung erhalten.

 

 

 

Nikolausschießen 2019 der SGH Sportschützen auf Vorjahresniveau

Zweiter Veranstaltungstag mit mäßiger Beteiligung

Bericht vom 1.12.2019

Nach einem sehr guten Start vor einer Woche hatten die Hüttenfelder Sportschützen an diesem Sonntag einen sehr ruhigen Tag. Obwohl von 11 Uhr bis 17 Uhr geschossen werden konnte, fanden nur 35 Schießsportinteressierte den Weg zum Schießstand im Sportpark „Am Hegwald“. Diesen wurde daher jedoch ebenso eine sehr intensive Betreuung zu Teil wie eine sehr große Kuchenauswahl im Sportheim, hatten sich die Schützen doch auf deutlich mehr Besucher vorbereitet. Am Ende des Tages hatten dann auch nur 97 Nikoläuse einen neuen Besitzer gefunden. Zusammen mit den Gästen bot sich so die Gelegenheit ein wenig zu plaudern oder auch einmal zu probieren, wie es sich ohne Auflage schießt. Auch die Aktiven nutzten die Zeit, um ein wenig zu schießen. Bei Kaffee und Kuchen wurde so der Sonntag gemeinsam verbracht, bevor der Schießstand am späten Nachmittag wieder zum Training, das immer dienstags und freitags ab 19 Uhr stattfindet, hergerichtet wurde. In der Summe über beide Veranstaltungstage waren die Sportschützen dann doch zufrieden, darüber, dass sie in Summe 86 Teilnehmer hatten. In der nächsten Zeit wird es auf dem Schießstand aber häufiger Nikolausschokolade geben.

 

Trotz Flaute haben Victoria Woschnitza und Karina Hahl gute Laune auf dem Schießstand in Hüttenfeld.

Hüttenfelds Schützenfamilie auf Erkundungsfahrt in Frankfurt

Ausflug führt die Hüttenfelder auch in die neue Altstadt

Am vergangenen Sonntag, einem Tag, der die Bezeichnung „goldener Oktober“ allemal für sich beanspruchen konnte, machten sich Hüttenfelds Sportschützen zu einem Familienausflug nach Frankfurt auf den Weg. Günter Ihrig, der sich bereiterklärt hatte, diese Exkursion zu organisieren, hatte für alle ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt. Ter Tag begann bereits beim Treffen am Bahnhof in Heppenheim mit einem opulenten Frühstücksbüffet auf dem Parkplatz. Neben Kaffee und Kuchen gab es Marmeladebrötchen, Frikadellen- und Schnitzelbrötchen, so dass alle gut gestärkt in den Zug nach Frankfurt einsteigen konnten, der die 28 Teilnehmer nach Frankfurt brachte. Dort angekommen folgte eine kurze Fahrt mit der Straßenbahn zum Römerplatz.

Erster Besichtigungsort war die Paulskirche. Im Plenarsaal, der bereits den Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung im Jahr 1848/1849 als Versammlungsort diente, konnte man neben den Flaggen der 16 Bundesländer auch die Flagge der Bundesrepublik und eine Flagge sehen konnte. Seit 1950 wird in diesem Saal auch der Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen, dessen Preisträger auf einer großen Gedenktafel aufgeführt sind. Von hier ging es weiter zum Römerberg, dem Zentrum der Altstadt mit dem Rathaus und dem Gerechtigkeitsbrunnen, den Justitia krönt.

An dieser Stelle teilten sich dann die Schützen in zwei Gruppen auf, die dann jeweils von einem erfahrenen Führer durch die Gässchen der neuen Altstadt, die erst im letzten Jahr fertiggestellt wurde, begleitet wurden und reichlich Informationen darüber erhielten.

Am Nachmittag stand dann eine Schifffahrt auf dem Main auf der Agenda. Von Bord des Schiffes ergaben sich ganz neue Perspektiven. Vorbei an der Europäischen Zentralbank ging es bis in den Osthafen und bis zur Gerbermühle. Dort wendete das Schiff und es ging wieder stromabwärts am Museumsufer entlang bis zum Sommerhoffpark im Gutleutviertel.

Am Eisernen Steg endete die Schifffahrt und nach einer kurzen Straßenbahnfahrt erreichte die große Schützenfamilie die letzte Station des Tages. Zum Abendessen fanden sich alle in der „Buchscheer“ bei frischem Apfelmost oder Äppelwoi ein. Hier hatte sich Günter Ihrig etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Aus den Vorträgen der Stadtführung hatte er ein Quiz vorbereitet, an dem Jeder mit einem eigenen Fragebogen teilnehmen konnte. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde dann die Heimreise angetreten.

Während der Bahnfahrt durfte Abteilungsleiter Helmut Günther die Gewinner bekanntgeben. Bei den Jugendlichen hatte Timon Schneider die meisten richtigen Antworten angekreuzt und erhielt dafür ebenso einen Siegpreis wie die anderen Jugendlichen. Bei den Erwachsenen setzten sich Karin und Robert Plenert nach der dritten Stechfrage als Sieger durch und erhielten den Siegerpreis. Die 3 Teilnehmer mit gleicher Punktzahl erhielten ebenfalls ein Präsent. In Heppenheim angekommen endete damit ein gelungener Tag bei dem das Wetter ebenso wie die gesamte Organisation perfekt waren, wofür Günter Ihrig den Dank der Mitgereisten entgegennehmen konnte.

 

Die Teilnehmer des Schützenausflugs 2019
Die Sportschützenabteilung der SG Hüttenfeld erkundet Frankfurt

Einweihung der neuen Schießanlage bei der SG Hüttenfeld

Feierstunde mit den Gönnern, Förderern und Mitgliedern

Hüttenfeld, 20.1.2019

 

Am Sonntag fand im Sportpark „Am Hegwald“ die Einweihung des modernisierten Schießstands der SGH Sportschützenabteilung statt. Nachdem im letzten Jahr entsprechende Zuschüsse zur Digitalisierung des Schießstandes bewilligt waren, begannen die Aktiven, ihren Schießstand auf die neue Technik umzurüsten. Bis zum Nikolausschießen hatte man den Aufbau von 4 der 8 Anlagen abgeschlossen. Zwischenzeitlich konnten auch die restlichen 4 Anlagen in Betrieb genommen werden. Jetzt war es an der Zeit, die Anlage offiziell einzuweihen bis in der kommenden Woche der erste Heimwettkampf ansteht. Daher hatten Hüttenfelds Schützen neben den Vertretern der Stadt Lampertheim auch den Vorsitzenden des Sportkreises Bergstraße, die Vertreterin des Landessportbunds Hessen, den Vorstand des gesamten Vereins sowie die Leiter der Sparten Fußball, Tischtennis und Volleyball zu einer Feierstunde eingeladen. Außerdem waren alle Sponsoren, Freunde und Gönner der Schützenabteilung sowie die Mitglieder mit ihren Familien eingeladen.

17. Nikolausschießen in Hüttenfeld erfolgreich beendet

Viele junge Talente unter den Teilnehmern

Bericht vom 2.12.2018

Zum zweiten Termin des bekannten Nikolausschießens der Hüttenfelder Sportschützen kamen auch in diesem Jahr wieder die unterschiedlichsten Gäste auf den Schießstand im Sportpark „Am Hegwald“. Für einige Besucher ist das Nikolausschießen schon ein fixer Termin in der Adventszeit, doch auch viele neue Gesichter konnten die Schützen auf dem Schießstand begrüßen. Immer wieder sind selbst Einheimische überrascht, wenn sie den Schießstand betreten, da vielen nicht bewusst ist, dass nicht nur die Fußballer regelmäßig das Sportheim der SGH nutzen. Zudem wird der Name „Nikolausschießen“ von Unwissenden oft als ein „Schießen auf Nikoläuse“ gedeutet. In Wirklichkeit schießt man in Hüttenfeld auf ganz normale Schießscheiben und für gute Treffer werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Schokoladennikoläusen belohnt.

Auch am Sonntag freuten sich Jung und Alt wieder über die süße Belohnung. Am Lasertrainingsgerät und einem professionellen Soft-Air-Gewehr konnten auch die kleinsten Schützen ihre Konzentration unter Beweis stellen und tatsächlich verließen die meisten von ihnen den Stand mit einem Strahlen im Gesicht und Schokolade in der Hand. Besonders freuten sich die Mitglieder der Schützenabteilung, dass viele Jugendliche zum Schießen gekommen waren und dass bei vielen von ihnen nicht nur das Schießen sehr gut klappte, sondern auch Treffen. Da Schützenvereine generell Schwierigkeiten haben, Nachwuchs für ihre Sportart zu gewinnen, ließ das Nikolausschießen bei den Hüttenfelder Sportlern die Hoffnung aufkeimen, dass man die eine oder den anderen künftig häufiger auf dem Schießstand begrüßen kann, um auszuloten, ob die Sportart ihnen zusagt.Obwohl in diesem Jahr mit 77 Teilnehmern nicht ganz so viel los war wie im vergangenen Jahr, war der Schießstand fast durchgehend gut gefüllt und 219 Weihnachtsmänner fanden ein neues Zuhause.

In diesem Jahr hatten die Besucher erstmals die Option, auch an der neuen elektronischen Schießanlage zu schießen, die die Schützen der SGH an einzelnen Ständen bereits installiert hatten. Eine besondere Neuheit für den Verein ist die Möglichkeit, die Treffer live auf einer Beamerpräsentation im Sportheim zu übertragen, sodass es in Zukunft für die Zuschauer endlich etwas zu sehen gibt. Die in vier Schießscheiben aufgeteilte Leinwandanzeige zog am Sonntag besondere Aufmerksamkeit auf sich, als die Teilnehmer Nilüfer Çolak aus der Türkei, Yuan Kuai aus China und Camila de Jesus Almeida aus Brasilien mit ihren Nationalitäten anzeigt wurden und so der Eindruck eines internationalen Wettkampfs entstand. Zum Erstaunen der Gastgeber gab es zu der Modernisierung allerdings gemischte Rückmeldung. Während sich einige eher nostalgisch zeigten, da sie die klassischen Schießscheiben noch den gedruckten Ergebnissen vorziehen, war die Mehrheit von den neuen Möglichkeiten begeistert. Nachdem der Einsatz der neuen Anlage vollkommen problemlos verlief, können die Schützen der Einweihung der kompletten Anlage Anfang 2019 positiv entgegensehen. Doch bis dahin haben die Hüttenfelder Sportler noch viel Arbeit vor sich.

 

Abteilungsleiter Helmut Günther (Mitte) konnte beim
Nikolausschießen auch (v. l.) Nilüfer Çolak aus der Türkei, Yuan Kuai aus China,
Henning Nünemann aus Gieboldehausen in Niedersachsen und Camila de Jesus
Almeida aus Brasilien begrüßen.

Abteilungsleiter Helmut Günther (Mitte) konnte beim Nikolausschießen auch (v. l.) Nilüfer Çolak aus der Türkei, Yuan Kuai aus China, Henning Nünemann aus Gieboldehausen in Niedersachsen und Camila de Jesus Almeida aus Brasilien begrüßen.